Dachs – unbemerkt durch die Nacht
Er ist in unseren Wäldern zuhause, gräbt hier metertiefe Bauten – und doch bekommt ihn kaum jemand je zu Gesicht. Dabei ist er mit fast einem Meter Körperlänge gar nicht mal so klein – jedoch ausgesprochen wendig und geschickt unterwegs.
Weißstorch – Glücksbringer der Lüfte
Es heißt, es sei ein gutes Zeichen ihn oder sein riesiges Nest zu sehen. Um den so genannten Klapperstorch ranken sich zahlreiche Mythen, die Kinder bringt er jedoch nicht. Trotzdem sind seine Bestände auch sehr gut erforscht und dokumentiert.
Der Grashüpfer und seine Sommerkonzerte im Garten
Von den mehr als 90 Heuschrecken-Arten in Deutschland ist er wohl am bekanntesten. In den warmen Sommermonaten von Juni bis September singt und musiziert er fröhlich in der Natur – wer Glück hat, entdeckt ihn sogar im heimischen Garten.
Schmetterlinge – mit Farben gegen Feinde
Was für uns bunt schillert, hat in der Natur durchaus seinen Zweck: Je auffälliger ein Schmetterling leuchtet, desto besser die Abschreckung. Der größte Feind ist jedoch der Mensch selbst, vor allem durch moderne Landwirtschaft und künstliche Beleuchtung.
Fischotter – niemals nasser Schwimmer
Sein einzigartiger Pelz hält ihn nicht nur unter Wasser warm und trocken, sondern war auch jahrzehntelang bei Jägern heiß begehrt. Infolgedessen galt er als praktisch ausgerottet. Strenge Schutzmaßnahmen ermöglichten jedoch eine leichte Erholung.
Auf der Mauer und im Garten sitzen Feuerwanzen
Die hübsch rot-schwarz verzierten Krabbeltiere tummeln sich draußen, sobald es wärmer wird. Sie sind vollkommen harmlos und weder für uns noch unsere Pflanzen eine Gefahr – nur für Schädlinge, um die sie sich praktischerweise kümmern.
Ohne Möwen kein Meer
Wer an der Nord- und Ostsee Urlaub macht, wird sie überall sehen und hören. Möwen gehören hier genauso dazu wie der Strand, die Muscheln und das Watt. Sie kommen aber auch an Flüssen und in Städten vor. Die fünf häufigsten Arten.
Fuchs – vom Land in die Stadt
Ursprünglich war ihre Heimat der Wald, mittlerweile haben die scheuen Tiere sich längst an den urbanen Raum angepasst. Hier gibt es jede Menge Nahrung, sie sind sicher vor Jägern – und man kann sie auch in der Garage oder dem Gartenschuppen antreffen.
Wölfe – zurück in Deutschland
Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt der Wolf hierzulande als ausgerottet. In den letzten Jahren hat er sich jedoch wieder in fast allen Bundesländern angesiedelt – was nicht jeder gutheißt. Vorurteile und Ängste sind bei vielen Menschen weiterhin da.
Kormoran – wenn die Federn Sonne lieben
Mit breit geöffneten Flügeln sitzt er in der warmen Sonne, um sich nach der Jagd im Wasser trocknen zu lassen. Da er täglich große Menge Fisch verputzt, hat er bei Fischern nicht den allerbesten Ruf – zu Unrecht.
Der Mufflon – sein Zuhause sind die Berge
Ursprünglich kommt er aus den trockenen und warmen Gebirgsregionen Korsikas und Sardiniens. Hierzulande lebt er auch in Wäldern und der Heide. Er gilt als ausgesprochen scheu und zeigt sich uns Menschen eher selten.
Stockente – im schönsten Prachtkleid in die Balzsaison
Mit metallisch grünem Gefieder und angeberischer Locke plustern sich die Männchen ab Herbst auf, um von den Weibchen erwählt zu werden. Wer sie beobachten möchte, trifft sie an allen Gewässern in der Stadt und auf dem Land. Mehr dazu hier.