Wildtiere in Deutschland

In unseren Wäldern, Gewässern und Gärten leben jede Menge kleine und große wilde Tiere. Dazu gehören Insekten, Vögel, Meerestiere, Reptilien und Säugetiere - die meisten von ihnen kennen wir, wissen aber erstaunlich wenig über sie. Hier erfahren Sie mehr über unsere tierischen Mitbewohner: Wie erkenne ich sie? Wo leben sie? Was ist typisch für sie und wie pflanzen sie sich fort? Wir gehen auch der Frage auf den Grund, ob die Tierarten bedroht sind oder nicht - für ein bewusstes Miteinander von Mensch und Tier.

Kormoran – wenn die Federn Sonne lieben

Mit breit geöffneten Flügeln sitzt er in der warmen Sonne, um sich nach der Jagd im Wasser trocknen zu lassen. Da er täglich große Menge Fisch verputzt, hat er bei Fischern nicht den allerbesten Ruf – zu Unrecht.

Mufflon Widder
Die Hörner der Widder wachsen mehrere Jahre lang

Der Mufflon – sein Zuhause sind die Berge

Ursprünglich kommt er aus den trockenen und warmen Gebirgsregionen Korsikas und Sardiniens. Hierzulande lebt er auch in Wäldern und der Heide. Er gilt als ausgesprochen scheu und zeigt sich uns Menschen eher selten.

Ente und Erpel
Der Erpel versucht die Ente zu beeindrucken

Stockente – im schönsten Prachtkleid in die Balzsaison

Mit metallisch grünem Gefieder und angeberischer Locke plustern sich die Männchen ab Herbst auf, um von den Weibchen erwählt zu werden. Wer sie beobachten möchte, trifft sie an allen Gewässern in der Stadt und auf dem Land. Mehr dazu hier.

Fledermaus abends
Die Fledermaus erwacht, wenn die Sonne untergeht

Fledermäuse – faszinierende Nachtschwärmer

Sie sind Vorlage für Batman und werden mit ihren spitzen Eckzähnen von Vampirfans verehrt. Trotzdem sind alle 25 in Deutschland lebenden Arten ausnahmslos vom Aussterben bedroht. Erfahren Sie hier mehr über ihre Fähigkeiten und Gewohnheiten.  

Wildbiene auf Blüte
Viele Wildbienenarten haben einen Pelz

Wildbienen – Vielfalt in Gefahr

Mehr als 50 Prozent der heimischen Wildbienenarten stehen bereits seit Jahren auf der Roten Liste. Neben der bekannten Honigbiene geraten sie jedoch ein wenig in Vergessenheit. Dabei sind sie als Bestäuber für Obst und Gemüse unverzichtbar.

Mauereidechse
Mauereidechse

Eidechsen: Nicht nur im Süden zuhause

In warmen Urlaubsregionen kommen sie gerne mal an der Sonnenliege vorbeigehuscht. In Deutschland leben ebenfalls einige Arten, die es jedoch teilweise etwas kühler mögen. Wir stellen Ihnen vier davon vor.

Halsbandsittich
Charakteristisch ist das schwarze Halsband

Halsbandsittich – „grüner Papagei“ auf dem Vormarsch

Haben sie sich einmal niedergelassen, sind sie nicht zu übersehen und überhören: Die exotischen Vögel haben sich von Köln aus ausgebreitet und sind auffällig, zahlreich und mit großem Getöse unterwegs. Mehr zu ihrer Geschichte erfahren Sie hier.

Seefrosch
Seefrosch

Frösche – nächtliche Konzerte im Garten

Wer einen Teich hat, bleibt meist nicht lange allein: Die Chancen sind groß, dass hier eines Tages Frösche einziehen – und bleiben. In Deutschland leben sieben verschiedene Froscharten. Lesen Sie hier, woran Sie sie erkennen…

Hummel auf Blume
Im Frühjahr suchen Hummeln nach Nektar und Pollen

Hummeln – flauschige Temperaturkünstler

Mit einer Art inneren Heizung machen sich die ersten Hummeln schon bei zaghaften Frühlingsboten auf den Weg. Nach den langen Wintermonaten sind sie auf der Suche nach Nektar und Pollen. Erfahren Sie hier mehr über die beliebten Insekten.

Kegelrobbe am Strand
Kegelrobben chillen gerne an Land

Die Kegelrobbe – Raubtier mit Kulleraugen

Der Meeressäuger ist ein ausgezeichneter Taucher und wendiger Schwimmer – und auch an Land kann er kurzzeitig erstaunliche Geschwindigkeiten erreichen. Die Bestände haben sich dank strenger Maßnahmen in den letzten Jahrzehnten gut erholt.

Alpenschneehase vor Bergen
In den verschneiten Höhen der Gebirge ist der Alpenschneehase zuhause

Der Alpenschneehase – in Kälte und Schnee zuhause

Zart, aber zäh: Minustemperaturen, karge Regionen und Schnee machen ihm nichts aus. Im Gegenteil, seit der Eiszeit passt er sich geschickt und erstaunlich flexibel an äußere Gegebenheiten an. Lesen Sie weiter und erfahren Sie mehr…

Mäusebussard – beeindruckender Zaungast

Wer in der kalten Jahreszeit mit dem Auto auf der Landstraße unterwegs ist, bekommt ihn gar nicht mal so selten zu Gesicht. Unsere häufigste Greifvogelart sitzt bevorzugt am Rand von Feldern auf Zaunpfählen oder kahlen Bäumen und hält Ausschau nach Beute…

Siebenschläfer – Kletterkünstler und Schlafmütze

Seinen Namen verdankt das kleine Säugetier aus der Familie der Bilche seinem ausdauernden Winterschlaf von mehr als sieben Monaten und seinem ausgeprägten Bedürfnis nach Tagschlaf. In der Nacht wird der kleine Nager jedoch munter.

Der Rothirsch – sanfter Riese mit stolzem Geweih

Die größten Säugetiere Deutschlands sehen beeindruckend aus, zeichnen sich aber durch ihren sozialen Zusammenhalt und ihr meist friedfertiges Wesen aus. Nur in der Brunftzeit kann es auch mal rauher zugehen...

Der Buntspecht – Musiker mit schmucken Federn

Im Gegensatz zu anderen Vögeln singt er nicht, sondern trommelt. So kommuniziert er mit seinen Artgenossen, markiert sein Revier und zimmert sich seine Höhle. Hier erfahren Sie mehr über den Handwerker unter den Vögeln.

Eichhörnchen – Sammler und Kletterkünstler

Die munteren Nagetiere klettern blitzschnell in schwindelerregender Höhe durch Bäume, Regenrinnen und über Mauern. Im ein oder anderen Blumentopf vergraben sie auch schon mal eine Nuss. In unserem Artikel erfahren Sie mehr.