Und dann kam Ice

In den meisten Fällen gibt es zwei Wege als Hund in ein Tierheim zu kommen: Man wird von seinen Menschen abgegeben oder man landet als sogenannter Behördenhund, das heißt gebracht durch eine öffentliche Behörde, im Tierheim.

Und dann gibt es Hunde wie Ice, die sich quasi selbst ins Tierheim einweisen.
Ice hat wirklich alles darangesetzt, dass man endlich auf sein Schicksal aufmerksam wurde und ihm einen Platz im Tierheim reservierte. Der Rüde war kein Jahr alt, als wir ihn kennen lernten. Er hatte sich auf öffentlicher Straße so vehement gegen seinen gewaltbereiten Halter durchgesetzt, ihn mehrfach beschädigend gebissen, dass er ihn nicht mehr wollte und der Hund damit einer menschengemachten Hölle entkam. Gewalt gegen Hunde, besonders solcher Rassen, rächt sich immer irgendwann. Wenn das Fass überläuft, dann gehen diese Tiere oft mit einer solch übersteigerten Energie dagegen vor, dass sprichwörtlich kein Gras mehr wächst.

Ice ist definitiv kein Killer, aber er ist ein Hund, der durch viele kleine negative Erfahrungen gelernt hat, dass man sich auf Menschen nicht verlassen kann. Dinge, die ihn stören oder ihm Angst machen, will er einfach aus dem Weg räumen, indem er sie weg beißt - und 42 Zähne können sehr effizient im Verfolgen der eigenen Interessen sein.

Solche Hunde mit solchen Verhaltensweisen muss man mögen!

Man darf nicht glauben, dass man solche Hunde dominieren, klein machen oder dressieren muss, um mit ihnen zu arbeiten und ihr Vertrauen zu gewinnen. Man muss verstehen, dass sie nicht geheilt werden müssen, denn sie sind nicht krank. Man muss sie respektieren und fördern, aber muss auch Rückschläge hinnehmen können und darf nichts persönlich nehmen. Nur dann hat man eine Chance sie zum Freund zu gewinnen.

Begleiten Sie uns auf die Reise der einzelnen Hunde-Schicksale „vom Schwerverbrecher zum Sofawolf“.

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