Straßenkater Mario hat es schwer

Im Jahr 2024 wurde uns ein Straßenkater gemeldet, eingefangen und als Fundtier zu uns ins Tierheim gebracht. Hier wurde er von unserer Tierheimtierärztin kastriert und gechipt. Bei verwilderten Hauskatzen ist es jedoch so, dass sie wieder an dem Ort ausgesetzt werden müssen, an dem sie gefangen wurden, sofern sie dort weiter gefüttert werden können. Also kam Mario wieder auf die Straße zurück. Er hatte Glück, denn eine ältere Dame nahm sich seiner an.

Doch im Februar diesen Jahres, zwei Jahre später, ging es Mario sehr schlecht und er wurde erneut zu uns ins Tierheim gebracht. Bei einer gründlichen Untersuchung stellte unsere Tierärztin fest, dass der Kater sehr schlechte Zähne und eine schlimme Zahnfleischentzündung mit massiven Wucherungen hatte, die große Schmerzen verursachten. Fast alle Zähne mussten entfernt werden.

Beim Röntgen wurde dann zusätzlich ein Projektil in seinem Körper festgestellt. Auf Mario muss also mit einem Luftgewehr geschossen worden sein.

Zu guter Letzt wurden bei einer Blutuntersuchung noch die Immunsystemkrankheit FIV und schlechte Nierenwerte festgestellt. Mario ging es also sehr schlecht.

Was passiert also nun mit dem geschwächten Kater? Er benötigt auf jeden Fall regelmäßig Medikamente. Doch bei uns im Tierheim konnte Mario nicht mehr bleiben. Wir hatten die Sorge, dass er sich hier aufgibt. Nach einer kurzen Besprechung haben wir uns dafür entschieden, dass er zurück zu der älteren Dame geht. Dort hat er nun ein Zuhause gefunden und wird gesund gepflegt.

Durch ungeeignetes Futter hatte Mario seit 2024 ordentlich an Gewicht zugenommen. Dadurch konnte er sich nicht mehr selbst pflegen, sein Fell verfilzte und wir mussten ihn scheren. Die Tierfreundin, bei der Mario nun wohnt, erhielt eine Futterberatung und bekommt von uns jetzt weiter Unterstützung. Daher hoffen wir sehr, dass es ihm bald besser geht.

Die Versorgung solcher Notfelle wie Mario kostet nicht nur sehr viel Zeit und Herzblut, sondern vor allem Geld. Ganz besonders für die Kastration sowie die Behandlung erkrankter Tiere. Daher unsere Bitte: Helfen Sie den Straßenkatzen in der StädteRegion mit eine Spende. Vielen Dank!

Zahl der Fundkatzen im Tierheim

2026

bis jetzt in diesem Jahr
davon von uns kastriert

2025

insgesamt
davon von uns kastriert

2024

insgesamt
davon von uns kastriert

Jeder Euro kommt direkt den Straßenkatzen zugute!

Überweisung

Verwendungszweck: Das Leid der Straßenkatzen

Sparkasse Aachen
Kontoinhaber:Tierschutzverein
für die StädteRegion Aachen e. V.
IBAN: DE60 3905 0000 0000 0050 33
BIC: AACSDE33XXX

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