Spikey – Sensibelchen sucht Sozialpartner
Als Spikey im Juni 2021 als Pensionshund zu uns kam, sollte er ursprünglich eine Woche lang bleiben. Seine Besitzer waren jedoch so überfordert mit ihm, dass sie ihn dauerhaft bei uns ließen. Der damals fünfjährige American Staffordshire Terrier x American Bulldog Mix Rüde hatte nie eine Hundeschule besucht und war vollkommen unzureichend sozialisiert. Dies führte dazu, dass er draußen auf fremde Menschen, andere Tiere und sogar Autos und Fahrräder stark reagierte. Bei uns im Tierheim konnten wir gezielt daran arbeiten, Spikey war jedoch stets auf die Führung und Unterstützung seiner Bezugsperson angewiesen.
Vertrauen und Verlässlichkeit
Mit der Zeit litt er jedoch zunehmend unter dem Aufenthalt im Tierheim. In zwei Jahren hatten wir kaum eine Anfrage auf Adoption für ihn erhalten und ein Ende seines Aufenthalts bei uns war 2023 auch nicht in Sicht. Wir entschieden, ihn in der CANINO Hundeschule bei Pitbull, Stafford und Co. Köln e.V. unterzubringen. So sollte er eine Chance auf mehr Lebensqualität und eine spätere Vermittlung bekommen. Im Rahmen des individuellen Trainings hat sich hier gezeigt, dass Spikey aggressiv reagieren kann, wenn keine ihm bekannte und vertrauenswürdige Führungsperson bei ihm ist. Er bringt damit Überforderung, Selbstschutz und Frustration zum Ausdruck, jedoch nie in einem wirklich ernsthaften und massiv beschädigenden Ausmaß. Hat er jedoch einen verlässlichen Sozialpartner, zeigt er viel Freude daran, sich mit diesem zu beschäftigen und gemeinsam z. B. neue Tricks zu erarbeiten.
Neues Zuhause gesucht
Wir wünschen uns für Spikey ein Zuhause mit ausschließlich hundeerfahrenen Menschen. Diese sollten für diesen hochsensiblen und äußerst loyalen Hund genau dieser verlässliche Sozialpartner sein. Hunde, Kinder und andere Kleintiere im Haushalt sind bei einer potenziellen Vermittlung ausgeschlossen. Für das neue Zuhause kommt ausschließlich ein ländliches Umfeld in Frage. Bis dahin fallen für Spikeys Unterbringung bei CANINO, seine medizinische Betreuung und sein Training monatlich zwischen ca. 1.000 und 1.300 € an. Helfen Sie uns, ihm – und vielen anderen Artgenossen, die dringend eine spezielle Therapie benötigen – diese weiterhin zu ermöglichen. Jeder Euro zählt. Vielen Dank!
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