Ein Hotspot in Aachen-Mitte

Straßenkatze
Eine von vielen Straßenkatzen in der Aachener Hüttenstraße

Begonnen hat alles vermutlich mit nur zwei unkastrierten Katzen. Sie vermehrten sich und so gab es schließlich Dutzende von ihnen, inklusive zahlreicher Kitten, die, wenn sie bis zur sechsten Lebenswoche keinen Kontakt zu Menschen hatten, ebenfalls verwildern.

Seit April 2026 versucht das Katzenfangteam des Tierschutzvereins für die StädteRegion Aachen, die Katzen in der Hüttenstraße einzufangen, damit sie kastriert, gechippt und gekennzeichnet werden können. Unser Ziel ist es, die unkontrollierte Vermehrung zu stoppen und die Population so langfristig zu reduzieren, um das Leid der Tiere zu lindern.

So geht die Katzenfanggruppe vor

Straßenkatze Fangkorb

Das Einfangen der Tiere ist dabei alles andere als einfach. Verwilderte Hauskatzen sind scheu, misstrauisch und lassen sich nicht ohne Weiteres sichern. Mit viel Geduld, Erfahrung und zahlreichen Einsätzen gelingt es dem Katzenfangteam jedoch immer wieder, Tiere einzufangen und einer tierärztlichen Versorgung zuzuführen.

Doch inzwischen stehen wir vor einem weiteren großen Problem: Wir können die Katzen zwar einfangen – aber wohin mit ihnen? Das Tierheim für die StädteRegion Aachen ist dauerhaft an seiner Belastungsgrenze. Fundtiere, Abgabetiere und zahlreiche weitere Notfälle führen dazu, dass die vorhandenen Kapazitäten eigentlich immer ausgeschöpft sind.

Wohin mit den Katzen?

Gerade verwilderte Katzen benötigen jedoch geeignete Unterbringungsmöglichkeiten. Sie können in der Regel nicht einfach in eine „normale“ Pflegestelle oder ein bestehendes Zuhause vermittelt werden. Viele dieser Tiere brauchen Zeit, Ruhe und für sie geeignete Bedingungen. Dadurch entsteht eine schwierige Situation: Wir wissen, dass die Katzen dringend kastriert werden müssen, können aber nicht jedes eingefangene Tier unmittelbar im Tierheim unterbringen.

Und während wir nach Lösungen suchen, geht die unkontrollierte Vermehrung in der Hüttenstraße weiter. Immer wieder werden Kitten geboren. Tiere, die eigentlich dringend gesichert und versorgt werden müssten, laufen weiterhin draußen herum. Unkastriert werden sie sich auch in Zukunft weiter vermehren und die Population größer werden lassen. So kann eine unkastrierte Katze pro Wurf bis zu sechs Kitten bekommen, pro Jahr sind bis zu drei Würfe möglich. Rein rechnerisch können so aus dieser Katze innerhalb von zehn Jahren bis zu 200 Millionen Katzen entstehen!

Die Bedingungen, unter denen verwilderte Hauskatzen leben müssen, sind jedoch unverändert schwierig, auch in der Hüttenstraße:

Unterstützen Sie jetzt unser Projekt!

Unser Straßenkatzenprojekt bedeutet deshalb weit mehr als nur „Katzen einfangen“. Damit wir es weiterführen können, sind wir dringend auf Spenden angewiesen. Denn jede Kastration kostet Geld. Hinzu kommen Kosten für tierärztliche Untersuchungen, Medikamente, Chippen und Kennzeichnung sowie die Versorgung der Tiere. Gleichzeitig müssen wir für die Tiere Verantwortung übernehmen, sie betreuen und adäquate Lösungen für ihre Unterbringung finden. Auch dafür entstehen natürlich laufend Kosten.

Bitte helfen Sie uns, den Katzen in der Hüttenstraße zu helfen! Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie uns, weitere Katzen einzufangen, kastrieren und medizinisch versorgen zu lassen. Vor allem aber helfen Sie dabei, weiteren Nachwuchs zu verhindern und das Leid der Tiere langfristig zu reduzieren.

Jede Spende – und sei sie noch so klein – hilft.

Denn aus einer unkastrierten Katze können - nicht nur in der Hüttenstraße - in kurzer Zeit viele weitere werden.

Gemeinsam können wir etwas verändern - für jede einzelne Katze!

Zahl der Fundkatzen im Tierheim

2026

bis jetzt in diesem Jahr
davon von uns kastriert

2025

insgesamt
davon von uns kastriert

2024

insgesamt
davon von uns kastriert

Jeder Euro kommt direkt den Straßenkatzen zugute!

Überweisung

Verwendungszweck: Das Leid der Straßenkatzen

Sparkasse Aachen
Kontoinhaber:Tierschutzverein
für die StädteRegion Aachen e. V.
IBAN: DE60 3905 0000 0000 0050 33
BIC: AACSDE33XXX

PayPal

Patenschaft

Mit der Übernahme einer Patenschaft helfen Sie uns ganz besonders!

Zurück

Andere Projekte und ähnliche Nachrichten

Das Leid der Straßenkatzen

Fünf kleine Leben

In einem Garten in Aachen wurden fünf Kitten gefunden, auch die Katzenmutter war in der Nähe. Die Finderin meldete sich beim Katzenfangteam, um in der schwierigen Situation richtig zu handeln. Deren Einsatz ermöglicht nun die Suche nach einem Zuhause.

Das Leid der Straßenkatzen

Unterwegs mit dem Katzen­fangteam

Herrenlose Kater, hilflose Kitten und kranke Katzen im Garten - das Katzenfangteam hilft mit jedem Einsatz Tieren in Not.

Das Leid der Straßenkatzen

Herbstaktion: Katzenkastration 2026

Unsere Katzenkastrationskampagne „Besser für die Katz!“ geht in die dritte Runde! Vom 28. September bis zum 30. Oktober haben Katzenbesitzer wieder die Chance, die Kastration ihres Katze oder ihres Katers bei den teilnehmenden Tierarztpraxen durchzuführen. Das hat nicht nur Vorteile für sie, sondern vor allem für die Samtpfote. Hier geht es zur Aktion.

Das Leid der Straßenkatzen

Ein Sieg für den Tierschutz

Im Rahmen der zweiten Katzenkastrationskampagne konnte der Tierschutzverein in Kooperation mit Tierärzten der StädteRegion insgesamt 220 Katzen und Kater kastrieren. Diese wiederum helfen nun, dass auch Straßenkatzen sich weniger vermehren – und weniger leiden.

Schwierige Hunde
Hobie (Foto: Stefanie Neske)

Glück und Trauer nah beieinander

Eros, Mücke, Spikey und Hobie gehörten zu unseren schwierigen Hunden. Sie waren Monate und Jahre im Tierheim und gehörten fast schon zum Inventar. Nun gab es bei den „schweren Jungs“ einige Abschiede – glückliche, aber auch sehr traurige.

Das Leid der Straßenkatzen

Aktion: Katzenkastration 2026

Jetzt schon zum zweiten Mal startet unsere Katzenkastrationskampagne "Besser für die Katz!". Vom 13. April bis zum 8. Mai erhalten Katzenbesitzer bei den teilnehmenden Tierärzten viele Vorteile bei der Kastration ihrer Samtpfote. Denn die Kastration hilft auch der eigenen Katze. Erfahren Sie hier alles über die Aktion.